FPGAs bieten die Möglichkeit, Informationen massiv parallel zu verarbeiten. Daraus und aus der Tatsache, dass Hardware selbst beeinflusst (konfiguriert) wird, ergeben sich Vorteile gegenüber der Verarbeitung von Daten in Prozessoren. Das sind:

  • Inhärente Echtzeit: Sämtliche Funktionen eines im FPGA implementierten Algorithmus werden parallel abgearbeitet. Damit wird das zeitliche Verhalten der Verarbeitung nur durch den Takt und die Anzahl der Verarbeitungsstufen für die jeweilige Funktion bestimmt. Die Anzahl der weiteren Funktionen wirkt sich nicht aus.
  • Geringere Taktfrequenz: Da viele Einheiten parallel arbeiten, können diese mit einer geringeren Taktfrequenz als eine CPU betrieben werden.
  • Höhere Sicherheit durch das Fehlen eines unterlagerten Betriebssystems. Dieses scheidet als Fehlerquelle aus.
  • Höhere Sicherheit durch die hohe Anzahl von Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Dadurch können Variablen nicht von der falschen Quelle beschrieben werden.
  • Geringere Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei der "Interprozess-Kommunikation. Der Entwurf ist von Anfang an auf die parallele Verarbeitung ausgelegt und wird durch entsprechende Simulationswerkzeuge unterstützt.
  • Keine Fehler durch nichtinitialisierte Variablen. Die Simulation des FPGA-Designs erzwingt die Initialisierung von Variablen.

Grundsätzlich sind FPGAs für alle Echtzeit-orientierten Anwendungen geeignet. Der sinnvolle Einsatz hängt jedoch stark von den Kenntnissen und Erfahrungen um FPGAs herum ab. Nicht zu unterschätzen ist der Einsatz moderner Entwurfsverfahren.

Unsere Erfahrungen bei der Implementierung von Algorithmen auf FPGAs ermöglichen es Ihnen, FPGAs voll auszunutzen und dadurch einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.