FPGA-Debugging mit der BusProbe
Busse und Signale am PC analysieren
Durch die zunehmende Komplexität von
FPGA-Designs gewinnt das
Debugging von Bussen zwischen Filtern und anderen
Signalverarbeitungselementen in Echtzeit immer mehr an Bedeutung. Die
etablierten Werkzeuge der FPGA-Hersteller (ChipScope, SignalTap) bieten
nicht genügend Speichertiefe, da sie auf im FPGA verfügbare Ressourcen
bauen. Weiterhin begrenzt die JTAG-Schnittstelle die Bandbreite. Oft
besteht aber die Notwendigkeit, Daten mit hoher Bandbreite zum PC zu
übertragen. Der Zugang zum PC sollte keine zusätzlichen Treiber oder
gar besondere Hardware benötigen, sondern über die vorhandenen
Standard-Schnittstellen (USB, IDE, ATA, Ethernet) erfolgen. Da es sich
um eine Debug-Funktion handelt, muss der Logikaufwand im FPGA gering
sein. An dieser Stelle bietet sich die gut bewährte IDE (genauer
ATA/ATAPI) Schnittstelle an. Mit Hilfe einer USB-IDE Bridge (USB-ATA)
eröffnet sich die Möglichkeit zum Hot-Pluging, es ist noch nicht einmal
erforderlich den Rechner zu öffnen.

Daten aus mehreren Stellen im Datenstrom werden gemultiplext und dem
Core übergeben. Dieser speichert sie in einem FIFO zwischen und
übergibt sie beim nächsten Lesebefehl. Das Demultiplexing erfolgt per
Software im PC. Dort können die Daten mit Analysetools untersucht
werden.
Bei Fragen können Sie gern Kontakt
zu uns aufnehmen.
Pressemitteilung zur BusProbe
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