Entwurfsmethoden bei der
Elektronikentwicklung
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Neben der Berechnung ist die
Modellierung mit SPICE ein wichtiges
Hilfsmittel beim Entwurf und der Dimensionierung elektronischer
Schaltungen. Kontinuierliche Größen wie Ströme und Spannungen in
analogen und leistungselektronischen Schaltungen lassen sich in einer
Simulation bereits detailliert analysieren. Auch periodische und
transiente Ereignisse wie Schaltvorgänge werden abgebildet, sodass
Verluste und die Belastung einzelner Bauelemente untersucht werden
können. Die analoge Signalaufbereitung wird ebenfalls von einer solchen
Simulation erfasst. Diese Nachbildung kompletter elektronischer
Schaltungen oder kritischer Teile vermeidet Redesigns und ermöglicht
eine präzise Schaltungsauslegung.
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Model-Based Design
FPGA-Design und
Elektronikentwicklung integrieren
Die hohe Komplexität elektronischer
und mechatronischer Systeme erfordert eine anspruchsvolle Methodik bei
der Entwicklung. Das Verständnis des vollständigen Systems ist
unverzichtbar, um Fehler zu vermeiden und die Entwicklungszeit kurz zu
halten.
Beim Model-Based-Design wird der Entwurf und die Implementierung eines
Algorithmus an Modellen der Umwelt verifiziert. Dazu sind alle Teile
des Systems im Testbett (Testbench) zur berücksichtigen, Wikipedia: Model Based Design.
Bei einem FPGA-Design ist es oft ausreichend, ein Modell der
Regelstrecke (testbench) in VHDL zu spezifizieren und das Design in
einer reinen VHDL-Simulation zu erproben. Um analoge Elektronik zu
modellieren, Spannungen, Stromverläufe und Schaltvorgänge zu
analysieren, wird SPICE verwendet.
Je nach Komplexität des Systems sind FPGA-Design in VHDL,
analoges Interface und Leistungselektronik in SPICE sowie die
Umwelt/Regelstrecke in Matlab/Simulink in einer Simulation
zusammenzuführen. Die vollständige Betrachtung des Systems führt sowohl
zu einem verkürzten Design-Zyklus als auch zu einer verbesserten
Design-Qualität. Die folgenden Grafik zeigt eine Testumgebung mit den
verschiedenen Möglichkeiten zur Beschreibung der Komponenten.

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